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Biografie
Mostböck arbeitete nach dem Krieg als technischer Grafiker in den Steyr-Werken, wo er technische Konstruktionen für die Werbung umsetzte. Er lebte ab 1949 in Steyr und war mit Hertha Mostböck (geborene Sonnleitner) verheiratet.[2]
Er zeigte bereits während der Schulzeit besondere Begabung für Malerei und Musik, allerdings fehlte ihm die Möglichkeit zum Besuch einer Zeichenschule oder Akademie, sodass er auf sich selbst angewiesen war und zwangsläufig eine persönliche Eigenständigkeit entwickelte, die für seinen gesamten künstlerischen Werdegang charakteristisch wurde.
Aus seiner beruflichen Tätigkeit erhielt er neue Impulse, verschiedenste Kunstbände, die er sorgsam und gezielt zusammentrug, gaben ihm Hinweise und waren Einführung in seine Entwicklung von Malerei und Zeichnung. Durch das gründliche Studium der Klassiker der Malkunst erweiterte er seine Fähigkeiten.
Der Einfluss der Zen-buddhistischen Philosophie auf sein Werk ist ab 1964 erkennbar, wobei ihn die Kraft, die aus der Einfachheit und in der Stille erwächst, beeindruckte. Die Beschäftigung mit der Art brut führte zu einer weiteren Entwicklung, wobei ab 1985 auch das Informel in die Arbeiten einfloss.
Seine Werke sind in in- und ausländischen Museen vertreten u. a. in der Albertina Wien, in der Kunstsammlung Liechtenstein in Vaduz, im Leopold Museum Wien, dem Gustav-Lübcke-Museum der Stadt Hamm (Deutschland), im oberösterreichischen Landesmuseum, im niederösterreichischen Landesmuseum, dem Lentos Museum Linz, im Musee de Letat in Luxemburg, im Stadtmuseum Bruneck (Italien) oder im Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels.


