Biografie

Manfred Makra wurde 1956 in Graz, Österreich, geboren und eröffnete nach seinem Schulabschluss mit 19 Jahren sein erstes Atelier in Graz.

Anfänglich geprägt von der österreichischen Nachkriegskunst, dem Informel und der Art Brut, nahm sein künstlerischer Werdegang 1982 eine entscheidende Wendung, als er das Werk des lombardischen Malers Antonio Calderara entdeckte. Diese Begegnung markierte den Beginn seiner Auseinandersetzung mit einer kontemplativen Bild- und Formensprache, die oft als die Poesie der Wenigen beschrieben wird.

Später vertiefte sich Makra in das Renaissance-Konzept der Archipittura – die Verschmelzung von Architektur und Malerei – und erweiterte seine Praxis um die Wandmalerei. Dabei arbeitete er mit Architekten an nationalen und internationalen Projekten zusammen. Seine Arbeit wurde zudem stark von seinen Reisen nach Japan beeinflusst, wo die Ästhetik des japanischen Zen-Buddhismus einen bleibenden Eindruck hinterließ.

Neben der Malerei verbinden Makras Projekte häufig die bildende Kunst mit Literatur, Fotografie, Musik und Film. Seine Werke wurden in Europa, den Vereinigten Staaten, Australien, Japan, China und Dubai ausgestellt und in Kunstprojekte integriert.

Manfred Makra lebt und arbeitet in Wien, Österreich.