GALERIE & KUNSTHANDEL HARTL

Kumpf Gottfried (1930 geb.)

Gottfried Kumpf wurde am 29.November 1930 am Fuße des Dachsteins in Annaberg, Land Salzburg, Österreich geboren.

Nach einem Medizinstudium war er Mineur in Nordafrika, danach widmete er sich ganz der Malerei und ist seit 1956 freischaffender Künstler.

Sein Oeuvre besteht aus Ölbildern, Zeichnungen, Aquarellen, Grafiken, großen und kleinen Skulpturen, sowie auch Architektur.

Zu seinen bekanntesten Schöpfungen gehört die Bronzeskulptur „Der Asoziale“. Groß-Skulpturen aus Bronze befinden sich im Tiergarten Schönbrunn und vor dem Naturhistorischen Museum in Wien, auf öffentlichen Plätzen sowie in privaten Sammlungen.

Er ist auch als Architekt tätig und hatte und hat Ausstellungen in der ganzen Welt.

Gottfried Kumpf ist verheiratet mit Guni Kumpf, lebte und arbeitete viele Jahre in Breitenbrunn im Burgenland. Seit 2005 lebt und arbeitet er nur mehr in Wien.

Seine erste Ausstellung hatte er 1964 in der Residenzgalerie, Salzburg, sowie in der Galerie Peithner-Lichtenfels, Wien. 1965 war er vertreten auf der „Intermöbel“, Köln, Galerie Wolfgang Gurlitt, München. 1966 zeigte er seine Werke auf der Triennale Bratislava, CSSR, in der La Boetie Gallery, New York, sowie in der Galerie Wolfgang Gurlitt, München. 1967 zeigte er wieder seine Werke in der Galerie „Der blaue Adler“, Secession, Wien, sowie Kraus- Maffei in München, und „Die Wachau“, Galerie Basilisk, Wien und Weißenkirchen. 1968 war er wieder vertreten in der Galerie La Boetie Gallery, New York. 1969 neuerlich in der Galerie Wolfgang Gurlitt, München, 1971 „Intermöbel“,Köln, 1972 „Der vornehme Eisenbahnwaggon“, Illustration, Kinderbuch von Leomare Qualtinger, „Vivat Pannonia“ (Cartoons), 1973 Illustration zu „Unterwegs in Burgenland“, von György Sebestyen, Galerie Rabensteig, Wien, Galerie Spectrum, Wien, „ Pannonia“,Internationale Kunstausstellung, Szombathely, Ungarn, „Kunst konkret“, Wien, Wiener Neustadt, Eisenstadt, 1974 „Pannonia“, realistische Kunst des 20.Jahrhunderts, 1975 Galerie Spectrum, Wien, 1976 „Interkunst“, Wien, TV-Film „Wir waren zwölf“ (Babenberger-)Zeichnung der Trickfiguren, 1977 Illustration zu „Burgenland, wo sich die Wege kreuzen“ von György Sebestyen, „Art 77“ Washington, Internationaler Kunstmarkt, Köln, 1978 Art 78, Washington, Arte Fiera, Bologna, 1978 Illustration zu „Ruzzitu“ Kinderbuch von Dietmar Schönherr, 1979 „Art 79“, Washington, Schloß Kornberg, Steiermark (zusammen mit Maria Plachky), TV-Film „Der Kumpf“ von Wolfgang Simon, Bühnenprospekt zum Ballett und TV-Film „Der Purbacher Türk“ von Maria Plachky, Toni Stricker und Herbert Nitsch, 1980 Dorotheum Wien, Moderne Galerie, Dominikanerkloster, Krems, Burgenländische Landesgalerie, Schloß Esterhazy, Eisenstadt. „Gottfried Kumpf, Ölbilder - Graphiken - Skulpturen“, Galerie Edition E. Hilger, Kunstverlag Wolfrum, Wien. Er beteiligte sich in den Jahren 1963, 1964, 1967 und 1969 an den Ausstellungen der Künstlervereinigung „Der Kreis“. Auszug aus Heinrich Fuchs „Die österreichischen Maler des 20. Jhdts.