GALERIE & KUNSTHANDEL HARTL

Reisenbauer Heinrich (1938 geb.)

Reisenbauer wurde für seine Serigraphien bekannt, die Gegenstände oder andere einfache Motive akkurat neben- und untereinander zeigen. Auf den ersten Blick scheinen die abgebildeten Figuren identisch zu sein, erst bei längerem Betrachten kann man feine Unterschiede erkennen. Dadurch entsteht eine Spannung, die den Reiz seiner Arbeiten ausmacht. Reisenbauer zeichnet mit Bleistift und Farbstift auf Papier; Edding und Acrylfarbe benutzt er, um großformatige Arbeiten auf Leinwand zu fertigen. 1990 erhielt er mit der Gruppe der Künstler aus Gugging den Oskar-Kokoschka-Preis. Seine Werke kann man unter anderem in der Sammlung des Museum of Everything, London, der Herbert Liaunig Privatstiftung, Wien, und der Sammlung Essl, Klosterneuburg, finden.

 

Heinrich Reisenbauer besuchte das Gymnasium bevor er in die Psychiatrie kam, wo er 30 Jahre lang lebte. 1986 zog er in das Haus der Künstler.  

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